Raimund Müller
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Geschichtliches

Originelle Wetterfahnen……

geben dem Haus erst die unverwechselbare individuelle Note!

Wetterfahnen haben eine über 2000-jährige Geschichte. Die alten Griechen erbauten 48 v. Chr. in Athen den Turm der Winde, auf dessen Dach sie das berühmteste Wettervorhersagegerät der Antike anbrachten. Allerdings war das noch kein Hahn, sondern ein fischähnlicher Dämon, der mit einem Stab die Windrichtung anzeigte. Die Wikinger verwendeten aufwendig gearbeitete Wetterfahnen aus Metall oder Holz, mit Darstellungen wilder Fabeltiere.

Der Hahn als Windanzeiger, wie wir ihn kennen, begegnete uns das erste Mal zu Beginn des 9. Jahrhunderts in Brescia auf der Turmspitze einer Kirche. Von da an verbreitete er sich im ganzen Abendland und war bald auf Türmen und Dächern ehrbarer Leute zu finden. Mit der Reformation gesellten sich noch andere Figuren dazu, die der wind- und wetterabhängigen bäuerlichen Bevölkerung die Vorhersage abnahmen. Sie entwickelten sich im Laufe der Zeit zu stolzen Besitz- und Erkennungssymbolen der jeweiligen Hausherren.

Die neuen meteorologischen Messinstrumente konnten die Wetterhähne keinesfalls ersetzen. Im Zuge der Nostalgiewelle und an der Schwelle zum 21. Jahrhundert erleben wir eine Renaissance der Wetterfahnen; somit passen sie auch in die Zeit der Windkrafträder und der Solarenergie.